Gemeinderatssitzung am Mittwoch, 7. Dezember 2016

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Mittwoch, den 07. Dezember 2016, um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.

Tagesordnung:

  1. Beratung über die Erhöhung der Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuer
  2. Neuerlass der Friedhofs- und Bestattungssatzung sowie der Friedhofsgebührensatzung
  3. Beschlussfassung über eine Ausnahmeregelung zur Feuerwehrgebührensatzung bezüglich der Kostenfreiheit von Einsätzen bei Veranstaltungen zur Brauchtumspflege
  4. Neuerlass der Dienstanweisung für Zahlstellen und Handvorschüsse
  5. Beratung über die Inanspruchnahme der Übergangsfrist für die geänderten Regelungen des Umsatzsteuergesetzes
  6. Straßenverkehrsrechtliche Widmung einer Teilfläche des Grundstücks Fl.-Nr. 298/12 als Gemeindestraße (Teilstrecke der Alten Ettaler Straße)
  7. Anfrage der Firma Saller Edelstahl GmbH, Oberau, bezüglich Setzungsrisiken und -folgen im Bereich der Alten Ettaler Straße aufgrund der laufenden Tunnelbaumaßnahme
  8. Entfernung von zwei Birken am Schmiedeweg im Bereich des Kurparks
  9. Aufgabe der Homepage der Gästeinformation Oberau und Ausbau des Internet-Auftritts der Ferienregion Zugspitzland mit Darstellung der Orte Farchant, Oberau und Eschenlohe
  10. Entsendung eines Gemeinderatsmitgliedes in die Vorstandschaft des Ortsvereinekomitees
  11. Bekanntgaben

Danger Zone in Oberau


Der Bereich erwarteter Bergsenkungen am Übergang des Tunnelbaus von Fels in schotteriges Material ist großräumig abgesperrt. Derzeit zwischen Gießenbach und Weg zur "Aldi-Aussicht", vom Aldi ca. 100 Meter in Richtung Westen. Die Gefahrenzone wird vermutlich mit der Tunnelbaustelle durch das Gießenbachtal wandern.

von Flickr http://flic.kr/p/NoGtmN
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Danger Zone in Oberau


Der Bereich erwarteter Bergsenkungen am Übergang des Tunnelbaus von Fels in schotteriges Material ist großräumig abgesperrt. Derzeit zwischen Gießenbach und Weg zur "Aldi-Aussicht", vom Aldi ca. 100 Meter in Richtung Westen. Die Gefahrenzone wird vermutlich mit der Tunnelbaustelle durch das Gießenbachtal wandern.

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Bergwacht Oberau: VERSTIEGEN IN DER WESTFLANKE DES ESTERGEBIRGES

Sonntag, 11. September 2016

VERSTIEGEN IN DER WESTFLANKE DES ESTERGEBIRGES

Nach einer 13-stündigen Bergtour und verpassten Abstieg, war für eine Dießnerin das selbständige Weiterkommen schmerzbedingt nicht mehr möglich.

Oberau – Eine 32-jährige Dießnerin und ihr Begleiter verpassten beim Abstieg von der Hohen Kiste den markierten Steig durch das Kistenkar. Daraufhin versuchten beide durch unwegsames und steiles Gelände die Westseite des Estergebirges zu durchqueren. Oberhalb der sogenannten Teufelskapelle stießen sie auf einen Jagdsteig, über den sie versuchten wieder nach oben zur Weilheimer Hütte zu gelangen.

Aufgrund starker Knieschmerzen war für die Dießnerin aber kein Weiterkommen mehr möglich. Leider funktionierten sowohl das Mobiltelefon der Dießnerin als auch das ihres Begleiters nicht, sodass sich ihr Begleiter alleine auf den Weg zur Weilheimer Hütte machte. Dort konnte er gegen 20 Uhr den Notruf absetzen

Da die Örtlichkeit zu Beginn der Rettungsaktion nicht klar nachzuvollziehen war, wurde zuerst der Einsatzleiter der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen alarmiert. Zusammen mit dem Hüttenwirt der Weilheimer Hütte konnte die Person den Beschreibungen nach grob im Bereich des „Martini Steigs“ ausgemacht werden. Für die weitere Rettung wurde die Bergwacht Oberau alarmiert, die umgehend einen Trupp zu Fuß entsandte. Parallel schaute der Hüttenwirt zum Ausstieg des Steiges, um dort nach Anzeichen der Person zu suchen. Er konnte jedoch keinerlei Ruf- oder Sichtkontakt herstellen.
Da es sich um sehr unwegsames Gelände handelt, entschloss sich die Einsatzleitung zusätzlich zum bereits angeforderten SAR Landsberg 58-Hubschrauber auch den Edelweiß 1 Hubschrauber der Polizei mit Wärmebildkamera anzufordern, um ein schnelles Finden der Person bei sinkenden Temperaturen sicher zu stellen.

Gegen 21:30 Uhr überflog der Polizeihubschrauber Edelweiß 1 mit Wärmebildkamera das fragliche Gebiet und konnte kurze Zeit später die verunfallte Person circa 100 Höhenmeter unterhalb des Grates lokalisieren. Edelweiß 1 leuchtete die schwer zugängliche Stelle aus, damit der SAR Landsberg 58 zusammen mit einem Bergretter der Bergwacht Oberau die Person mittels Rettungswinde aufnehmen konnte.

Aufgrund des ausgeprägten Erschöpfungszustandes wurde die gerettete Person zur Überwachung in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Insgesamt waren die beiden Hubschrauber-Crews und 11 Bergretter 3 Stunden lang gefordert.

Quelle: Bergwacht Oberau – Veröffentlichung auf Oberau-Online mit freundlicher Genehmigung.

Gemeinderatssitzung am Dienstag, den 13. September 2016

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Dienstag, den 13. September 2016, um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.

Tagesordnung:

  1. Bauantrag zur Errichtung einer Werbeanlage auf dem Grundstück Fl.-Nr. 57 (im Einmündungsbereich der B 23 in B 2)
  2. Bauvorbescheidantrag betreffend Bebauungsmöglichkeiten (Neubau eines weiteren Wohngebäudes bzw. Abbruch des bestehenden Wohnhauses und Neubau von zwei Wohngebäuden)des Anwesens Höfelestraße 5
  3. Neufassung der Gebührentarife für Arbeitsleistungen, Geräteeinsatz und Material zur Verrechnung an Dritte
  4. Aufnahme von Fundtieren durch den Tierschutzverein des Landkreises Garmisch-Partenkirchen e.V.;
    Erhöhung der Aufwendungspauschale
  5. Bekanntgaben

Bergwacht Oberau: NÄCHTLICHE RETTUNG AUS BERGNOT IM ESTERGEBIRGE

Montag, 15. August 2016

Wandergruppe aus Polen gerät beim Abstieg über das Kistenkar vom Weg ab und setzte gegen 2 Uhr früh einen Hilferuf ab.

Eschenlohe – Drei Wanderer aus Polen wollten über das Kistenkar von der Hohen Kiste absteigen. Bei einsetzender Dunkelheit gerieten sie jedoch vom richtigen Weg ab. Fern ab des Weges stiegen sie immer weiter die Urlaine ab, bis sie gegen 2 Uhr vor einem für sie nicht bezwingbaren Wasserfall angelangt waren. Völlig entkräftet, frierend und unzureichend ausgestattet, um die Nacht dort zu verbringen, setzten sie einen Notruf ab. Die integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin den Einsatzleiter Loisachtal Süd, der die grobe Örtlichkeit ausfindig machen konnte und für die Rettungsmaßnahmen die Bergwacht Oberau anforderte. Mittels Handyortung konnte die genaue Örtlichkeit eingegrenzt werden und eine Einsatzmannschaft von 4 Bergrettern machte sich über verwachsene Steige auf den Weg zu den Verirrten. Unterstützt wurde die Mannschaft vom Einsatzleiter Loisachtal Süd und dem Rettungsfahrzeug aus Ohlstadt.
Nach etwa 40 min Aufstieg vom Tal konnte die Wandergruppe im Bachbett aufgefunden werden. Nach Klärung der körperlichen Unversehrtheit wurden die drei Personen gesichert durch das schwierige Gelände ins Tal begleitet.

Gegen 4:30 Uhr waren alle Beteiligten wieder im Tal und die Verstiegenen konnten unverletzt zu Ihrem Fahrzeug gebracht werden. Insgesamt waren an dem Einsatz 6 Bergretter beteiligt.

Bereits am Samstagnachmittag rückten die Einsatzkräfte aus Oberau zu einer gestürzten Mountainbikerin in das Pustertal im Estergebirge aus. Sie hatte sich eine schmerzhafte Handverletzung zugezogen und musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau ins Klinikum geflogen werden.

Quelle: Bergwacht Oberau – mit freundlicher Genehmigung bei Oberau-Online veröffentlicht.

Infoveranstaltung zur B23

Am Mittwoch, den 27. April 2016, um 19.00 Uhr findet im Vereinsheim des Volkstrachtenvereins „Almarausch“ Oberau (Am Mühlberg 7)  eine Informationsveranstaltung zur geplanten Verlegung der B 23 (Ortsumfahrung) statt.

Das Staatliche Bauamt Weilheim wird über seine Planungsüberlegungen informieren und einen Ausblick über die Schritte zur Umsetzung geben, sofern das Projekt in den neuen Bundesverkehrswegeplan als sog. vordringlicher Bedarf verbindlich aufgenommen wird.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.